Blumenfakten
Sie haben es sicher schon bemerkt - wir von Arena Blumen lieben einfach unsere Blumen. Warum dies so ist, läßt sich einfach erklären. Blumen sind dafür bekannt, mit Ihren vielseitigen Farben und Formen zu betören, mit Ihrem Duft zu verzaubern und mit Ihrer Vielseitigkeit zu faszinieren. In ruhigen Momenten (und das sind bei uns recht wenige, da wir sehr beschäftigt sind, verschiedenste Blumen zu schönen Sträußen zu binden für unseren Blumenversand) haben wir uns gefragt, warum Blumen einen so besonderen Platz in unserem Leben haben. Wie haben sie das geschafft? Was ist ihr Geheimnis oder ihre geheime Zutat, der wir einfach nicht widerstehen können? Wann haben die Blumen Bedeutung in unserem Leben bekommen und hat sich dadurch eine gemeinsame Geschichte der Blumen und der Menschen entwickelt?
Nachdem wir feststellen mussten, dass wir keine Antwort parat hatten, entschieden wir uns, jemanden zu fragen, der es wissen müsste. Dr. Charlie Hallings-Pott, Psychologe und Arena-Fan lieferte uns eine interessante Erklärung, warum der Einfluss von Blumen auf unsere Gefühlswelt und unser Bewusstsein so groß ist.
Haben Sie jemals die Intelligenz von Blumen in Betracht gezogen? - Dr. Charlie Hallings-Pott
Nun, vielleicht ist es an der Zeit, dies zu tun. Sobald Sie Ihren prächtigen Arena-Strauß vor sich sehen, werden Sie sich vielleicht fragen: "Wer hat hier eigentlich die Überhand? Die Blumen oder ich?"
Innovative Forschungen von Psychologin Havilland-Jones (2005), haben ergeben, dass Blumen die emotionale Seite der Meschen erwecken. Diverse Experimente bestätigen den einzigartigen Einfluss auf unser emotionales Wohlbefinden. Erste Ergebnisse zeigen, dass Frauen, die einen Strauß Blumen erhalten hatten, eine deutlich positivere Ausstrahlung hatten als andere, selbst noch 72 Stunden danach.
Menschen sind sozuagen nur eine Spezies von vielen, die von Blumen "genutzt" wird. Betrachten wir nur einmal das Beispiel der Bienen oder den "Gemeinen Stechapfel" (nicht erhältlich bei Arena Blumen), der mit seinem halluzinierenden Duft die Bestäubung durch umherschwirrende Motten sicherstellt. Andere Blumenarten lassen etwa Vögel oder Fledermäuse die Bestäubungsarbeit übernehmen. So immitieren sie etwa den Duft der Pheromone weiblicher Fledermäuse und ziehen die fliegenden Nager in ihren Bann.
Und auch wir können uns dem Einfluss der Blumen nicht entziehen. Nur wir sind in der Lage, das Überleben der Blumen zu gewährleisten, sobald das Pflanzenreich droht, von Gras und Unkrauft regiert zu werden. Die Blumen versuchen ihren "Fledermaus"-Trick auch bei uns, ja sie "verkleiden" sich sogar als symbolischer Vertreter des weiblichen Geschlechts. So läßt sich Ihr Einfluss auf die menschliche Psyche leicht erklären und erleben. Sie sind wichtiger Bestandteil von Zeremonien und Bräuchen in unserer Kultur geworden und ewige Symbole unserer Emotionen, sowohl zu feierlichen Anlässen als auch für kleine persönliche Gesten. Aufgrund ihrer unnachahmlichen Mixtur von olfaktorischen und visuellen Reizen besitzen Blumen eine evolutionär bedingte "Hotline" direkt in unser Gehirn. Sie lindern unsere Depressionen, beruhigen unsere Ängste oder wecken Erinnerungen. Als Gegenleistung hierfür erlauben wir es ihnen nun, Holland zu kolonisieren.
Sigmund Freud, der vieldiskutierte Vater der Psychoanalyse, lag also nicht ganz richtig mit seiner Aussage: "Es ist angenehm, Blumen anzusehen. Sie haben weder Emotionen noch innere Konflikte." Denn anscheinend war ihm nicht bewußt, dass die Blumen unser Bewusstsein und unsere Gefühlswelt bereits vor Äonen erobert haben.
Dr Charlie Hallings-Pott, Northamptonshire (UK) Therapie Seite; www.safeplaceuk.com
Der interessante Artikel von Jeannette Haviland-Jones ist in englischer Sprache erhältlich. Jeannette Haviland-Jones et al. (2005). An Environmental Approach to Positive Emotion: Flowers. Evolutionary Psychology 3:104-132.







